Die nächste Heizsaison naht und damit auch die Frage wie Kirchen energie- und damit klimaschonend beheizt werden können. Oft stellt das ein- bis dreimalige Aufheizen des Innenraums der Kirche pro Woche aufgrund des hohen Energiebedarfs, um die großen, hohen und in aller Regel un- oder nur wenig gedämmten Gebäude zu erwärmen, auch einen relevanten Kostenfaktor dar. Ein Ansatzpunkt, die Energieverbräuche deutlich zu senken, ist die Umstellung von einer Raumluftheizung zur Erwärmung des ganzen Innenraums auf so genannte körpernahe Heizsysteme. Zentrale Varianten solcher Heizsysteme sind beheizte Sitzkissen oder Bankheizungen sowie Infratrotstrahler z. B. für den Altarraum.
Seit Juli 2024 ist an den Bildungs- und Tagungshäusern Vierzehnheiligen eine öffentliche Ladesäule für E-Autos in Betrieb. Auf dem Parkplatz hinter dem Haus Frankenthal stehen nun vier Ladepunkte zur Verfügung. Darüber hinaus haben die Bildungshäuser Vierzehnheiligen auch einen E-Kleinbus angeschafft, mit dem z. B. Gäste umweltfreundlich vom Bahnhof abgeholt werden können. Sollte eine Kirchenstiftung sich ebenfalls mit der Idee einer öffentlichen Ladesäule tragen, kann diese sich gerne an unseren Klimaschutzmanager wenden.
„Hoffe und handele mit der Schöpfung“: unter dieser Prämisse steht die Botschaft des Papstes zum diesjährigen Welttag der Schöpfung (01.09.). In der stark theologisch geprägten Botschaft ruft Franziskus zur Umkehr und zur Änderung des Lebensstils auf, macht aber auch auf die katastrophalen Auswirkungen des Krieges für die Schöpfung aufmerksam und warnt vor einer grenzenlosen Entwicklung der Künstlichen Intelligenz. Dabei legt er den inhaltlichen Fokus auf die Hoffnung und schlägt auf diese Weise eine Brücke zum bevorstehenden Heiligen Jahr 2025, das unter dem Motto "Pilger der Hoffnung" steht.
Vom 1. September bis 4. Oktober rufen weltweit Kirchen unterschiedlicher Konfessionen gemeinsam zur jährlichen Schöpfungszeit auf. Gläubige aus aller Welt nutzen die Zeit, sich mit dem Schutz und der Bewahrung unserer Mitschöpfung und Mitgeschöpfe zu beschäftigen. Wir haben in diesem Jahr erschienene Materialien zur Gestaltung gesammelt.
Fragen einer nachhaltigen Lebens- und Weltgestaltung sind hochaktuell. Die Agenda 2030 der UN fokussiert vor diesem Hintergrund 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs), zu denen der Band theologische Reflexionen bietet. Vor dem Hintergrund, dass die christliche Glaubenstradition von ihrer Grundidee her den verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung und ein nächstenliebendes, gerechtes Miteinander aller Menschen fundiert, leistet er damit einen elementaren Beitrag zur Debatte. Im Zuge des Profilsschwerpunkts Theologie und Nachhaltigkeit des Instituts für Katholische Theologie Bamberg durchleuchten die im Buch versammelten Beiträge die 17 SDGs aus theologischer Perspektive und vernetzen die Nachhaltigkeitsziele mit aktuellen theologischen Forschungsfeldern.
Seit vielen Jahren stellen das Katholische Landvolk (KLB) Bayern, die Katholische Landjugendbewegung (KLJB) Bayern sowie die Umweltbeauftragten der Bayerischen (Erz-)Diözesen zu Erntedank eine Arbeitshilfe zur Verfügung. Leitthema in diesem Jahr ist "Im Brot findet sich die ganze Welt". Neben den bewährten Elementen der liturgischen Anregungen und Vorschläge der frei miteinander kombinierbaren Bausteine „Zum Thema“, Gebete, Bibelstellen, Predigtgedanken, Lieder, „andere Texte“ und der „Aktion Minibrot“ enthält die Arbeitshilfe heuer ein Spezial: den Bericht über eine langjährige „Brot“-Partnerschaft zwischen den Dörfern Erdweg in Oberbayern und Kukuna in Sierra Leone (Westafrika). Gerne rufen wir dazu auf, das Erntedankfest bewusst ökumenisch gemeinsam zu feiern und zu gestalten.
Der Seelsorgebereich Bayreuth hat sich für das Jahr 2024/2025 das Jahresthema "Schöpfung bewahren - ein Auftrag für uns Katholiken" gegeben. Mit einem vielfältigen Programm sollen die Pfarrgemeinden, aber auch die einzelnen Christinnen und Christen angeregt werden, sich mit dem Thema zu beschäftigen, sich den Auftrag der Schöpfungsverantwortung zu eigen zu machen und praktisch umzusetzen.
Der Kurs „Klimafreundlich leben“ will dazu motivieren einzeln und gemeinsam etwas gegen die Klimaerwärmung zu tun. Ein Kursleiter / eine Kursleiterin begleitet eine Gruppe von max. 10 Personen über sechs Termine innerhalb eines halben Jahres. Pro Termin wird ein bestimmter Themenbereich besprochen und eine konkrete Aufgabe übernommen. Es geht also darum, in einer Gruppe von Gleichgesinnten anzupacken und ins Handeln zu kommen – jeder für sich, aber auch gemeinsam.
Eine artgerechte Nutzung und Pflege von naturnahen Umgriffsflächen fördert nicht nur den Umweltschutz und die Artenvielfalt, sondern dient auch als CO2-Senke. Die Kosten für die entsprechende Anlage / Umgestaltung nicht-landwirtschaftlich genutzter Flächen können aus dem Biodiversitäts-Fonds des Umweltreferats bis zu 100 % bezuschusst werden.
Bamberg. 15 Tonnen Kies, Erde, Sand und Steine: So viel Material haben Ehren- und Hauptamtliche im Außenbereich des Jugendamtes der Erzdiözese Bamberg (EJA) verteilt. Warum? Mit diesem Projekt unterstützte das Jugendamt die 72-Stunden-Aktion. In der Kleberstraße 28 halfen circa 40 Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit, den Gartenbereich des Jugendamtes insektenfreundlich umzugestalten.