Uffenheim. Wenn Schüler*innen gebrauchte Kleidung tauschen und alte Handys sammeln, liegt das am Projekt „Werde WELTfairÄNDERER“. Vom 18. bis zum 22. September 2023 bot das Weltfairänderer-Team an der Christian-von-Bomhard Schule in Uffenheim Workshops für Schüler*innen von der fünften bis zur zehnten Klasse an.
Bamberg. Fair gehandelter Kaffee und vegane Kekse aus saisonaler, regionaler Küche: Diese Leckereien kosteten Mitarbeitende im Jugendamt der Erzdiözese Bamberg bei der Fairen Kaffeepause am 19. September 2023. Sie fand im Rahmen der Fairen Woche 2023 statt, die bundesweit vom 15. bis 29. September unter dem Motto „Fair. Und kein Grad mehr!“ steht.
Treffpunkt für christlich motivierte Klimaschützer/innen in Bamberg: an der Fahne des BDKJ (Bund der Deutschen Katholischen Jugend). Dem Aufruf von Fridays for Future haben sich auch diesmal wieder viele christliche Akteure angeschlossen, u. a. Churches for Future sowie der "Umweltbischof" der Deutschen Bischofskonferenz Weihbischof Lohmann aus Münster. Auch das Umweltreferat der Erzdiözese zeigt Flagge und wird sich an der Demo in Bamberg (13:00 Uhr, Bahnhofsvorplatz) beteiligen, da wir die Anliegen von Fridays for Future teilen: Wichtig ist es, die Krisen der Gegenwart gemeinsam zu denken. Klimakrise, Armut, Inflation: Das alles gehört zusammen. Diese Probleme entstehen automatisch in einem fossilen System, das auf Wachstum ausgelegt ist und in dem Profit erwirtschaftet werden muss.
Auch im Jahr 2023 stellen die christlichen Kirchen zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober Schöpfungsverantwortung und die dringende Notwendigkeit des Schutzes der natürlichen Ressourcen in besonderer Weise in den Mittelpunkt. Der diesjährige Aufruf von Papst Franziskus zum Welttag der Schöpfung mit dem die Ökumenische Schöpfungszeit beginnt, betont in besonderer Weise die Herausforderungen der Klimagerechtigkeit und die herausgehobene Verantwortung der entwickelten Länder des Nordens.
Nach meiner Ausbildung zum Zentralheizungs- und Lüftungsbauer habe ich nebenberuflich meine Ausbildung zum staatlich geprüften Techniker abgeschlossen. Nach einigen Jahren im technischen Vertriebsaußendienst, im Bereich Heizung-Sanitär, habe ich mich in den letzten 15 Jahren sehr intensiv mit dem Thema regenerative Energien bei einem Wärmepumpenhersteller in verschiedenen Positionen auseinandergesetzt. Das Thema Klimaschutz hat mich täglich begleitet. Seitdem ist mein Interesse an innovativen Produkten und effizienten Heizungssystemen geweckt. Als Klimaschutzmanager im Erzbistum Bamberg werde ich meine Erfahrungen und Vorstellungen zu den aktuellen Themen und Herausforderungen einsetzen, um weitere Schritte in eine „CO2 freie“ Zukunft zu gehen. Für Papst Franziskus stellt der gegenwärtige Klimawandel „eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen an die Menschheit“ dar.
Lasst uns unsere Zeit so gestalten, dass man sich an sie erinnern wird als eine Zeit, in der eine neue Ehrfurcht vor dem Leben erwachte, als eine Zeit, in der nachhaltige Entwicklung entschlossen auf den Weg gebracht wurde, als eine Zeit, in der das Streben nach Gerechtigkeit und Frieden neuen Auftrieb bekam, und als eine Zeit der freudigen Feier des Lebens.“, so Papst Franziskus in seiner Enzyklika Laudato si`(Nr. 207). Doch wie kann ein christlicher Beitrag zu so einer Zeit, zu solch einem positiven Aufbruch inmitten von Krisenwahrnehmungen aussehen. Wie kann im Weitertragen unseres Glaubens, im Reden und Handeln, auch die Notwendigkeit sozialer und ökologischer Veränderungen bewusst gemacht werden? Wo kann in den Pfarreien auf einfache, lustmachende und kreative Weise ein erster Schritt zu einer nachhaltigeren Gesellschaft geleistet werden? Die vorliegende Arbeitshilfe möchte angesichts der ökologischen und sozialen Herausforderungen unserer Zeit und den damit notwendigen Veränderungen Impulse für die Glaubenskommunikation in Pfarreien, Verbänden und Gruppen geben. Sie richtet sich an Haupt- und Ehrenamtliche, die bereits Erfahrung in der Arbeit vor Ort haben. Die vorgeschlagenen Impulse verstehen sich als Ideengeber, lassen gewollt Raum für eigene Ergänzungen, und sind bewusst nicht bis ins letzte Detail ausgearbeitet. Sie sollen dazu anregen, bereits praktizierte Formate unter neuen Gesichtspunkten zu betrachten.
Im Wald - einem unserer wertvollsten Ökosysteme - erfahren wir Stille und finden zu uns selbst. Der Klimawandel verändert unsere Wälder. Das stellt uns vor große Herausforderungen und wirft viele Fragen auf. Diese Fragen greifen wir auf, drehen und wenden sie und vertiefen dabei unser Wissen über den Wald. Dabei steht das eigene Erleben und der intrinsische Lernansatz im Mittelpunkt. Ein fachlich breit aufgestelltes Expert*innen-Team durchleuchtet den Wald und seine Funktionen aus verschiedenen Perspektiven. Der Zertifikatslehrgang wird durch Aktionsimpulse zwischen den Modulen begleitet und durch eine Projektarbeit mit anschließender praktischer Übung abgerundet. Als Waldmediator bist Du in der Lage, den Wert des einmaligen Ökosystems anderen Menschen zu vermitteln und Impulse zur Erhaltung unserer Wälder und zu einem nachhaltigen Handeln weiterzugeben.
Aktuell boomen neben Dach-PV-Anlagen auch sog. Mini-Solaranlagen – eine gute Möglichkeit, einen persönlichen Beitrag zur Energiewende zu leisten auch für diejenigen, die keine eigene Dachfläche zur Verfügung haben (weil sie Mieter/Mieterin, im Besitz einer Eigentumswohnung in einem größeren Wohnkomplex sind oder Ausrichtung / Neigungswinkel / Fläche des Daches nicht für eine größere Anlage geeignet sind, …). Die Anlagen haben einen geringen Platzbedarf und können einfach installiert werden, z. B. indem man sie in die Balkonsteckdose einsteckt. Zudem sind sie deutlich günstiger. Große PV-Anlagen bestehen demgegenüber aus mehreren Komponenten, deren Installation und Wartung von einem Fachbetrieb durchgeführt werden muss.
In seiner am vergangenen Donnerstag veröffentlichten Botschaft zum diesjährigen Weltgebetstag für die Bewahrung der Schöpfung ruft Papst Franziskus zum wiederholten Mal dazu auf, den "Krieg gegen die Schöpfung zu beenden" und sich "an die Seite der Opfer von Umwelt- und Klima-Ungerechtigkeiten zu stellen". Dies gelte insbesondere auch für Christen: "Wie können wir in dieser Zeit der Schöpfung zu dem mächtigen Fluss der Gerechtigkeit und des Friedens beitragen? Was können wir, insbesondere als christliche Kirchen, tun, um unser gemeinsames Haus wiederherzustellen, damit es wieder von Leben wimmelt? Wir müssen uns entschließen, unsere Herzen, unseren Lebensstil und die öffentliche Politik, die unsere Gesellschaft regiert, zu verändern."
Haben Sie Freude am Ausprobieren und sind Sie gerne in schöner Natur unterwegs? Dann ist dieser Tag genau das Richtige für Sie. Katechetische Experimente für Eucharistie-, Firm- und Erwachsenenkatechese mit dem Fokus auf Naturerleben und ökosoziale Verantwortung. Wie fühlt sich Bibelteilen im Wald an? Was ist ein Schwellenweg? Was sind Ostersteine? … und vieles mehr. Ausgestattet mit einem Lunchpaket startet der Wald-Feld-Glaubenswege-Tag in Vierzehnheiligen. Wir werden etwa 10 km zu Fuß unterwegs sein.