600 mal 600 Euro – damit will die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) Bayern in den nächsten drei Jahren das Kursformat „Klimafreundlich Leben“ in möglichst viele Pfarrgemeinden, Gruppen und Einrichtungen bringen. Diese Chance wollen das Umweltreferat der Erzdiözese sowie die KEB im Erzbistum Bamberg nutzen und in einem kostenlosen Multiplikator*innenkurs neue Kursleiter*innen gewinnen, die den Kurs dann in der Folge eigenständig auf Honorarbasis anbieten und leiten können. Der Kurs wird begleitet von Franz Galler, Initiator und Entwickler des Kurses, und Sebastian Zink, Umweltbeauftragter der Erzdiözese Bamberg. Klimafreundlich Leben motiviert durch den Austausch in der Gruppe und durch selbst gesteckte Ziele, um schon lange Geplantes oder neue Ideen in die Tat umzusetzen. Auch gemeinsame Aktionen als Gruppe oder in der Kirchengemeinde können angegangen werden. Wir messen zu Beginn und am Ende unseren C02-Fußabdruck und sparen konkret CO2 ein – das wird belohnt: Für jedes Ziel wird über die Klimakollekte zusätzlich CO2 kompensiert.
Im Wald - einem unserer wertvollsten Ökosysteme - erfahren wir Stille und finden zu uns selbst. Der Klimawandel verändert unsere Wälder. Das stellt uns vor große Herausforderungen und wirft viele Fragen auf. Diese Fragen greifen wir auf, drehen und wenden sie und vertiefen dabei unser Wissen über den Wald. Dabei steht das eigene Erleben und der intrinsische Lernansatz im Mittelpunkt. Ein fachlich breit aufgestelltes Expert*innen-Team durchleuchtet den Wald und seine Funktionen aus verschiedenen Perspektiven. Der Zertifikatslehrgang wird durch Aktionsimpulse zwischen den Modulen begleitet und durch eine Projektarbeit mit anschließender praktischer Übung abgerundet. Als Waldmediator bist Du in der Lage, den Wert des einmaligen Ökosystems anderen Menschen zu vermitteln und Impulse zur Erhaltung unserer Wälder und zu einem nachhaltigen Handeln weiterzugeben.
Viele unserer heimischen Singvögel bleiben auch im Winter in Mitteleuropa und ziehen nicht in den Süden. Das Schöne daran: Selten können wir die Vögel so gut beobachten wie an den Futterhäuschen in vielen unserer Gärten. Allerdings brauchen diese „Wintervögel“ oft mehr als nur ein Futterhäuschen.
Das Umweltreferat der Erzdiözese unterstützt die Einladung des Büros für Nachhaltigkeit der Stadt Bamberg zu einer großen Müllsammelaktion im Bamberger Stadtgebiet anlässlich des World Cleanup Days am 17.09. Das Umweltreferat der Erzdiözese unterstützt die Einladung des Büros für Nachhaltigkeit der Stadt Bamberg zu einer großen Müllsammelaktion im Bamberger Stadtgebiet anlässlich des World Cleanup Days am 17.09. Ob Zigarettenstummel, Plastiktüten, alte Zeitungen oder zerbrochene Glasflaschen: Müll findet sich in den Straßen und Grünanlagen Bambergs zur Genüge. Um diesem Problem mehr Beachtung zu schenken und um sich für eine saubere Umwelt einzusetzen, wurde der WORLD CLEANUP DAY ins Leben gerufen. Am 17.09. befreien Bürgerinnen und Bürger Strände, Parks, Wälder, Flüsse und Straßen vom Abfall.
Tragen Sie Ihre Goldreserven auch immer mit sich herum? Wahrscheinlich nicht (so Sie denn welche haben). Trotzdem ist zumindest ein kleiner Goldvorrat unser täglicher Begleiter – er versteckt sich nämlich in Handys und Smartphones. Wer sein Mobiltelefon nach ein oder zwei Jahren Nutzungsdauer wegwirft, schmeißt also immer auch ein bisschen Gold in den Müll.
Mit der Initiative "Zusammen für die Zukunft" möchten wir - das Umweltreferat der Erzdiözese und der Diözesansachausschuss Land und Umwelt des Diözesanrats - Ihnen die Ernennung von Umweltbeauftragten bzw. das Einsetzen von Umweltausschüssen nahelegen. Denn die Sorge um die Bewahrung der Schöpfung gehört auf allen Ebenen und an allen Orten zu den Menschheitsaufgaben zu Beginn des 21. Jahrhunderts und ist nach Papst Franziskus zentraler Bestandteil christlichen Glaubens.
„Thea Talk“ ist wieder online am 19.5.22, 19-20.30 Uhr, zum Thema Solidarische Ökonomie und ökosoziale Transformation mit Frau Prof. Dr. Susanne Elsen.
Mit unserer Gesprächsreihe „Thea Talk“ sind wieder online am 29.4.22, 19-20.30 Uhr, mit dem Thema New Materialism – ein neuer Blick auf die Beziehungen des Menschen zu Technologie, Natur und Umwelt aus feministischer und biblischer Perspektive mit Frau Dr. Aurica Jax.
Ostern an Nachhaltigkeit denken – kann man denn nicht einfach mal Spaß haben? Ja klar, und das schließt sich nicht einmal aus. Ich bin mir sogar sicher, ein nachhaltigerer Lebensstil lässt sich ohne Spaß und Freude gar nicht auf Dauer umsetzen – schließlich geht es auch um ein besseres Leben für uns selbst. Drei Inspirationen laden in diesem Sinne zum Nachahmen ein.
Im Jahr 2015 verabschiedeten die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Damit hat sich die Weltgemeinschaft gemeinsam auf den Weg in eine gerechtere und nachhaltigere Zukunft gemacht. Aus unserem Glauben heraus sind gerade wir Christinnen und Christen dazu aufgefordert, Verantwortung für Gottes Schöpfung zu übernehmen. Dabei gilt es immer auch eine Brücke zwischen gelebtem und gefeiertem Glauben zu schlagen. Der Studientag lädt ein, den Brückenschlag zwischen nachhaltiger Entwicklung und der Feier von Kinder- und Familiengottesdiensten zu wagen. Neben einer Einführung in das Konzept der 17 Ziele und biblischen Impulsen, stehen der gegenseitige Austausch und die Entwicklung eigener Ideen für gottesdienstliche Formate im Mittelpunkt des Tages.